Ich musste schon ein bisschen Schmunzeln, als ich heute nach Hause gekommen bin und ein wenig Indy überflogen habe. Gerade habe ich im Bus noch von meinen letzten Erfahrungen mit Graß gedacht, schon gibts was Tolles über Heroin zu lesen und wie amerikanische Kampfjets in Afganistan die Schlafmohnfelder der Bauern mit Bomben zerballern. Jaja, Menschen die sich aktiv im Kampf gegen den Kampf gegen die Drogen engagieren mögen ja oft Recht haben mit Sprüchen wie: „Es sollt doch innerhalb der eigenen Freiheit zu entscheiden sein, ob man gewisse Substanzen zu sich nimmt.“ Aber von was für einer Freiheit wird da gesprochen? Ich für meinen Teil habe mir das Ganze immer eher so vorgestellt: Freiheit ist das Recht, alles zu tun, was anderen nicht schadet1! Dazu ist mir dann nochn extrem dämliches Statement eingefallen, aber dazu später mehr. Zurück zum Thema mit der Frage, was ist eigentlich daran so schlimm die Mohnfelder von geistig verwirrten Bauern in Afganistan zu zerficken? Oder sogar, was ist daran so schlimm nicht nur die Felder, sondern auch die Bauern und deren Druglords zu zerballern?
Die Forderungen nach mehr Selbstbestimmtheit bei der Wahl und Einnahme der Substanzen mögen ja schön und gut scheinen, aber wie lange währt diese Selbstbestimmtheit bei manchen Drogen? Wie lange dauert es wohl, vom spaßigen Spritz-Abend freiheitlich denkender Menschen bis zum Abhängigen, der nicht ohne seinen Dealer kann? Und selbst wenn der Staat Substanzen zum freien Konsum freigeben würde – was evtl einiges leichter machen würde, wer weiß – wie wäre es denn für die Familien und Kinder betroffener Süchtiger? Fakt ist doch, es gibt KEINEN Weg ein angenehmes Leben im Einklang mit den Menschen zu leben und nebenbei Heroin abhängig zu sein. Die Droge wird immer im vordergrund Stehen. Freiheit wird zum egoistischen Fremdwort gemacht, wärend die-dich-liebenden Menschen damit kämpfen deinen Zerfall zu beobachten (erinner dich an das Zitat, oder bist du etwa stoned?).
Und ob man jetzt gegen staatliche Anti-Drogenkampagnen ist sei doch mal entspannt abgeschaltet, auch wenn „sie“ evtl nur gegen Drogen vorgehen um dich zu einer besseren Arbeitsmaschine zu machen – bleibt hier mal im braven Hintergrund. Für mich liegt die Problematik viel mehr darin, kurz mal darüber nachzudenken was eben diese „härteren“ Sachen aus dir machen, bevor du dich in einen Kampf stürzt, den diese kiffenden Hippies unter ihren leuchtenden Bäumen eh nie verstehen werden wärend sie in Verschwörungstheorien anfangen zu sabbern.
Jemals jemanden gesehn, der ’ne Überdosis hatte oder auf‘n Affen war? Ich hoffe für dich, dass das nicht der Fall ist und du zurück in die wirkliche Welt kommst.
Außerdem denke ich, dass diese Drogenfutzies eh nur aus ihrem eigenen egoistischen Interesse heraus handeln. So in der Richtung: „hey Hauptsache nix dafür bezahlen – das wäre so schön!“, „Nein man das is mein Graß, geh dir selbst was kaufen!“. Danach kommen dann die Forderungen. Hippiemüll nervt echt gewaltig…
Ein verantwortungsvoller Umgang mit Drogen, statt dumpfen forderungen nach egoistischen Freiheiten…
- Proudhon; HIER http://projekte.free.de/schwarze-katze/texte/zitate.html#anarch [zurück]













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